Wie Farben beim Digital- und Tampondruck entstehen, wann Pantone sinnvoll ist und wie man mit genau definierten Firmenfarben arbeitet.
Die im Online-Konfigurator angezeigten Farben dienen vor allem der Vorschau von Aussehen und Platzierung der Grafik auf dem Produkt. Die am Monitor angezeigte Farbe ist keine genaue physische Referenz für die fertige Druckfarbe.
Wie Farben wiedergegeben werden, hängt vor allem von der Drucktechnologie ab. Beim Digitaldruck entstehen die Farben im Druckprozess aus mehreren Grundfarben. Beim Tampondruck lassen sich separat angemischte Sonderfarben verwenden, die nach einem konkreten Farbton aus dem Pantone-Fächer (PMS) angemischt werden.
Wenn Sie also eine genau definierte Firmenfarbe brauchen, zum Beispiel die Farbe des Firmenlogos, ist der Tampondruck mit einer Sonderfarbe nach Pantone nötig. Diese Möglichkeit steht bei den unterstützten Produkten ab 100 Stück zur Verfügung.
Ein Monitor erzeugt Farben mit Licht, und einzelne Bildschirme können sie unterschiedlich darstellen. Das Ergebnis beeinflussen zum Beispiel der Displaytyp, seine Einstellung, die Helligkeit oder das Farbprofil.
Ein Aufdruck ist dagegen eine physische Farbschicht auf einem konkreten Produkt.
Das Aussehen der Farbe wird deshalb vor allem beeinflusst durch:
Verwenden Sie die Vorschau im Konfigurator deshalb zur Kontrolle von Inhalt, Größe und Platzierung der Grafik, nicht als genaues Muster des fertigen Farbtons.

Beim Digitaldruck entstehen die Farbtöne direkt beim Drucken durch die Kombination der Druckfarben. Für jeden Farbton der Grafik muss also keine eigene Sonderfarbe vorbereitet werden.
Der Digitaldruck eignet sich deshalb vor allem für:
Enthält die Grafik zum Beispiel ein Foto, Schattierungen oder Dutzende verschiedener Farbtöne, muss nicht jeder Farbton einzeln definiert werden.
Der Digitaldruck ist jedoch nicht dafür bestimmt, einen konkreten Firmenfarbton exakt nach dem Pantone-Fächer anzumischen.
Muss eine bestimmte Druckfarbe exakt nach Pantone definiert sein, ist der Tampondruck mit Sonderfarben nötig.
Mehr zu den Unterschieden zwischen Digital- und Tampondruck →
Beim Tampondruck lassen sich die einzelnen Farben der Grafik als separate Sonderfarben drucken.
Jede gewünschte Farbe wird separat angemischt und anschließend auf das Produkt übertragen.
Das ermöglicht es, die Druckfarbe nach einem konkreten Farbton aus dem Pantone-Fächer (PMS) vorzubereiten.
Enthält ein Firmenlogo zum Beispiel:
lässt sich beim Tampondruck mit drei separaten Sonderfarben arbeiten.
Der Tampondruck eignet sich deshalb vor allem für Logos und Grafik mit wenigen klar definierten Farben.
Bei den unterstützten Produkten ist diese Technologie ab 100 Stück verfügbar.

Das Pantone Matching System (PMS) ist ein System zur standardisierten Bezeichnung von Farben. Eine konkrete Farbe hat ihre Bezeichnung, mit der sich der gewünschte Farbton unabhängig davon bestimmen lässt, wie er am Monitor dargestellt wird.
Ein Unternehmen kann zum Beispiel in seinem Gestaltungshandbuch eine konkrete Pantone-Farbe für sein Logo festgelegt haben.
Statt der Angabe:
„das Logo soll rot sein“
lässt sich dann mit einer konkreten Spezifikation arbeiten, zum Beispiel:
PANTONE 186 C
Eine solche Bezeichnung gibt eindeutiger Auskunft über die gewünschte Farbe als ihre Darstellung am Monitor oder ein gewöhnliches JPG-Bild.

Pantone ist vor allem dann wichtig, wenn der Aufdruck einer vorab definierten Firmenfarbe entsprechen muss.
Ein typisches Beispiel ist ein Firmenlogo, für das das Gestaltungshandbuch konkrete Pantone-Töne festlegt.
Wird die exakte Einhaltung des Firmenfarbtons nicht verlangt, kann der Digitaldruck verwendet werden, ausgehend von den Farben in der gelieferten Grafik.
Muss eine konkrete Firmenfarbe aber nach dem Fächer definiert sein, verwenden wir den Tampondruck mit Sonderfarben nach Pantone (PMS).
Bei den unterstützten Produkten ist diese Möglichkeit ab 100 Stück verfügbar.
Wenn Ihr Unternehmen genau definierte Firmenfarben verwendet, ist deren Bezeichnung zum Beispiel zu finden:
Eine Pantone-Nummer lässt sich nicht zuverlässig nur durch Betrachten der am Monitor angezeigten Farbe bestimmen.
Wenn Sie also nur den RGB- oder HEX-Code von der Website kennen oder nur ein JPG-Bild des Logos haben, ist das nicht dasselbe wie eine definierte Pantone-Nummer.
Sollen beim Tampondruck konkrete Firmenfarben verwendet werden, geben Sie deren Pantone-Bezeichnung (PMS) bei der Bestellung an.
Bei einem mehrfarbigen Logo muss zugleich klar sein, welche Pantone-Farbe zu welchem Teil der Grafik gehört.
Zum Beispiel:
blauer Teil des Logos – PANTONE XXXX C
roter Teil des Logos – PANTONE YYYY C
Wenn Sie professionelle Grafikdaten haben, zum Beispiel SVG, PDF, AI oder EPS, können Sie diese im Warenkorb beifügen. Professionelle Daten können auch die Informationen enthalten, die für die Vorbereitung der einzelnen Farben nötig sind.

Entscheidend ist nicht nur die Zahl der Farben. Wichtig sind auch der Charakter der Grafik, die gewünschte Menge und die Anforderung an die Farbgenauigkeit.
Das Logo enthält drei Vollfarben, und das Unternehmen hat für alle drei Pantone-Nummern festgelegt.
Bei einer Bestellung ab 100 Stück kann der Tampondruck mit drei Sonderfarben nach Pantone geeignet sein.

Das Foto enthält viele Farbtöne, Schattierungen und Farbverläufe.
Für eine solche Grafik ist der Digitaldruck geeignet.

Enthält das Logo mehrere Farben, ohne dass ihre exakte Ausführung nach Pantone verlangt wird, kann der Digitaldruck verwendet werden.

Ja. Das Aussehen des Aufdrucks kann auch durch Farbe und Oberfläche des bedruckten Materials beeinflusst werden.
Dieselbe Grafik kann optisch unterschiedlich wirken, zum Beispiel auf:
Bei der Beurteilung des Ergebnisses kann man deshalb nicht nur davon ausgehen, wie die Grafik allein am Monitor aussieht.
Muss der Aufdruck den definierten Firmenfarben entsprechen, halten Sie nach Möglichkeit bereit:
✓ die Pantone-Bezeichnung (PMS) der gewünschten Farben
✓ die Angabe, welche Pantone-Farbe zu welchem Teil der Grafik gehört
✓ professionelle Grafikdaten SVG, PDF, AI oder EPS, falls vorhanden
Professionelle Grafikdaten können Sie im Warenkorb beifügen. Ihr Hochladen ist nicht verpflichtend, wenn Sie keine haben.
Wenn Sie nur PNG oder JPG/JPEG haben, können Sie die Gestaltung auch aus diesen Dateien erstellen.
Logo für den Druck vorbereiten →
Für die Gestaltung müssen Sie nicht selbst über die Produktionstechnologie entscheiden.
Laden Sie die vorhandene Grafik hoch, erstellen Sie die Gestaltung und wählen Sie die gewünschte Menge. Wenn Sie definierte Pantone-Farben oder professionelle Grafikdaten haben, übergeben Sie diese zusammen mit der Bestellung.
Wenn Sie vor der Bestellung die Eignung einer bestimmten Grafik oder die Art des Aufdrucks klären möchten, kontaktieren Sie uns:
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 151 627 495 30